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You Don’t Bring Me Flowers

Opening:
Saturday, 24 January, 6-9pm

Duration:
24 January – 7 March 2015
Pressemitteilung (PDF)

press release (PDF)

 


 


PRESSEMITTEILUNG click here for english press release

68projects widmet die 3. Ausstellung, in den kalten, winterlichen Januar-Temperaturen den Blumen und der Liebe.

Ausstellung 1: Ähnlich wie das Stillleben oder das Einzelporträt könnten Blumen zu altertümlich erscheinen, um als möglicher Gegenstand der zeitgenössischen Kunst zu gelten, besonders in einer Zeit, in der die Kunst aus irgendeiner Idee oder gar dem Fehlen einer Idee entwickelt wird. Mehr als 21 Künstler zeigen alle Möglichkeiten der Blume auf und demonstrieren wie man eine der akademischsten Aufgaben interessant und immer noch relevant gestaltet. Mit Gemälden eines einsamen Blumenstiels, einem gemischten Blumenstrauß, einer Anordnung, die für einen besonderen Anlass bestimmt zu sein scheint und einem hypnotischen Video erinnert uns Ausstellung 1 daran, wie sehr wir Blumen und deren Gemälde für ihre Energie, Emotion, Kommunikation, Gedächtnis und das Erwachen unserer Sinne lieben.
Künstler: Tom Anholt, Kevin Baker, Donald Baechler, Amy Bessone, Maya Bloch, Matt Bollinger, Ann Craven, Jared Deery, Laeh Glen, Baris Gokturk, MacGregor Harp, Vera Iliatova, Max Janson, Doron Langberg, Alissa McKendrick, Marton Nemes, Aliza Nisenbaum, Giacinto Occhionero, Nadia Haji Omar, Jennifer Packer, Jennifer Steinkamp und andere.

Ausstellung 2: Der Garten Eden steht für Unschuld, für eine Zeit vor unserer Existenz, und ist tief im westlichen Kulturbewusstsein verankert. Es ist auch ein völlig verwirrender, mythischer Ort. Hat Eva in einen Apfel gebissen – oder in eine Quitte? Es wäre ein kahler Ort, wenn Äpfel gerade Saison gehabt hätten, also warum ist er so grün in unserer kollektiven Vorstellung? Es ist ein Ort, der durch Details, theologische Diskussionen, das Buch Genesis, John Milton und wahllose Illusionen über Shampooflaschen und duftende Seifen hinten in der vierten Reihe des Gesundheits- und Schönheitsbereichs verloren ging. Gehen wir nun zu Thomas Greb, einem international renommierten und preisgekrönten Blumenkünstler und Erfinder von Innenräumen. Untergebracht in einer Waldhütte, eine Stunde außerhalb von Berlin, scheint Greb ein Projekt von Individualismus und der Neuerfindung des Lebens zu verfolgen, oft Fundstücke benutzend, um sie in verschiedenen Zusammenhängen und Zwecken zu zeigen. Der künstlerische Leiter Quang Bao überlässt Greb einen von drei Ausstellungsräumen für eine Installation und bittet ihn, auf diese einfache Aufforderung zu reagieren: Wie sieht der Garten Eden für dich aus?

Ausstellung 3: Eine Geliebte ist eine komplizierte Figur. Auf den ersten Blick scheint sie bedauernswert und wahnhaft mit der ständigen Sehnsucht, ewiger Geduld und ihrem Einsatz für einen nicht verfügbaren Mann, welcher regelmäßig Besuche plant, um sie gewohnheitsmäßig nicht wahrzunehmen. Die Gesellschaft verurteilt eine Geliebte – ebenso wie ihr männliches Gegenstück den Liebhaber, zu schnell und es ist so einfach, eine hohe moralische Haltung in Bezug auf Angelegenheiten anderer Leute zu haben. Eine Geliebte hat etwas Besseres verdient, sie wird weiterhin nur Demütigung erleben, er wird seine Frau nie verlassen. Wir handeln vielleicht in ihrem besten Interesse, wenn wir auf die Grenzen einer solchen einseitigen Beziehung hinweisen, aber wen sonst sollte sie lieben? Ausstellung 3 ist eine Huldigung an jene Frau, die jeden Morgen aufsteht mit der Hoffnung, dass ein Blumenstrauss vor ihrer Tür liegt mit einer „auf immer und ewig“ – Widmung, nur für sie persönlich.
Eine interdisziplinäre Ausstellung mit künstlerischen T-Shirts, entworfen von Alberto Fregenal, die sich auf eine Web-basierte Fotokampagne stützt, mit einer Skulptur von Esmeralda Kosmatopoulos, in Echtzeit gestreamten Geständnissen über 68s Webseite und textbasierten Kunstwerken einschließlich einem „dicKtionary – weil Männer beschissen sind“


PRESS RELEASE
68projects opens our third exhibition in frigid, wintry temperatures with three interlinked exhibitions devoted to flowers and love.

Exhibition 1: Much like still life paintings or individual portraits, flowers might appear too antique as a possible subject for art, especially during a period when art is generated from any idea or the absence of an idea. More than 20 artists affirm all the possibilities of the flower and demonstrate how to make one of the most academic assignments interesting and still relevant. Through paintings of a lone stem, a mixed bouquet, arrangements destined for a special occasion, Exhibition 1 reminds us how much we love flowers (and flower paintings) for their energy, emotion, communication, memory and sensual awakening of our senses.
Participating Artists: Tom Anholt, Kevin Baker, Donald Baechler, Amy Bessone, Maya Bloch, Matt Bollinger, Ann Craven, Jared Deery, Baris Gokturk, MacGregor Harp, Vera Iliatova, Max Janson, Egill Kalevi, Doron Langberg, Alissa McKendrick, Aliza Nisenbaum, Giacinto Occhionero, Nadia Haji Omar, Jennifer Packer, Jennifer Steinkamp and others.

Exhibition 2: The Garden of Eden represents innocence, a time before our existence and is lodged deep into western cultural consciousness. It is also a totally confusing, mythical place. Did Eve bite into an apple – or a quince? It would have been a barren place if apples were in season so why is it so verdant in our collective imagination? It is a place lost inside of details, theological discussions, The Book of Genesis, John Milton and random illusions across bottles of shampoo and fragrant soaps down aisle four in the health and beauty section. Enter Thomas Greb, an internationally-renowned and award-winning floral artist and innovator of interiors. Nestled in a cabin in the woods an hour from Berlin, Greb seems to be engaging in a project of individualism and reinvention of living, often taking found objects and offering them different contexts and purposes. The artistic director Quang Bao turns over entirely to Greb one of the exhibition spaces for an installation asking him to respond to this simple prompt: What does The Garden of Eden look like to you?

Exhibition 3: A mistress is a complicated figure. At first glimpse, she seems pathetic or delusional with the constant longing, undying patience and commitment to an unavailable man who schedules and habitually cancels visits. Society is too quick to judge a mistress and it is easy to take a high moral stance regarding other people’s affairs. A mistress deserves better, she will only experience continued humiliation, he will never leave his wife. We may have her best interest at heart in pointing out the limitations of such a lopsided relationship but who else is she supposed to love? Exhibition 3 pays homage to the woman who gets out of bed everyday filled with hope that a floral bouquet will arrive on her doorstep with a happy-ever after note addressed just to her.
An interdisciplinary mixed media exhibition of artist designed t-shirts by Alberto Fregenal, sculpture by Esmeralda Kosmatopoulos with confessions streamed real time through 68’s Web site, three broken hearted abstract paintings by Marton Nemes and text-based artworks including „dicKtionary – because men suck.“